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Mobile Wände statt fester Mauern

Werden Büroräume in Zukunft flexibel umgebaut?

Vor Jahrzehnten wurde im Silicon Valley über die optimale und vor allem flexible Nutzung von Büroarbeitsplätzen nachgedacht. Was wäre, wenn Mitarbeiter nicht jeden Tag am gleichen Platz sitzen würden? Wenn sich zum Beispiel Teilzeitkräfte und Nutzer von HomeOffice die Arbeitsplätze vor Ort sinnvoll aufteilen?

Mit Hilfe von Rollcontainern und einem offenen Bürokonzept wurden Freiräume und Flexibilitäten bei der Wahl des Arbeitsortes geschaffen. Der Trend kam auch nach Deutschland. Heute gibt es viele Möglichkeiten sein Plätzchen zu finden – sei es an einem höhenverstellbaren Schreibtisch, in einer Lounge-Ecke oder auf der Dachterrasse. So können Bedarfe für Teamwork, Rückzugsmöglichkeiten oder Kreativität individuell abgedeckt werden. Gerade die rasante Verbreitung von Laptops, WLAN und mobilen Endgeräten haben dies möglich gemacht.

Als die zarinfar GmbH 2015 ihr neues Bürogebäude im Maarweg bezog, hatten die Kolleginnen und Kollegen gemeinsam vorab im „Raum der Wünsche“ Ideen und Konzepte für ihren Wunscharbeitsplatz, die Gestaltung und den Zuschnitt von Gemeinschaftsflächen, der Küche und des Empfangs entwickelt. Für den Austausch untereinander gibt es außerhalb der klassischen Büroarbeitsplätze auf zwei Etagen jeweils eine Meeting-Situation mit Sesseln und Platz für ein Flipchart.

Das hilft der Belegschaft zum Beispiel auch jetzt in der Corona-Pandemie die Arbeitsplatzsituation zu entzerren. Und wer hätte gedacht, dass die seinerzeit erdachte Konstruktion mit mobilen Wänden jetzt die Schaffung eines extra großen Konferenzraumes ermöglicht, um mit Abstand d.h. „coronakonform“ Meetings abhalten zu können? Ursprünglich war die temporäre Vergrößerung des Konferenzraums für gelegentliche Versammlungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gedacht. Und genau diese Veranstaltungen wiederum finden derzeit komplett digital statt.

Die baulich geschaffene Flexibilität kombiniert mit der technischen Ausrüstung für mobiles Arbeiten ermöglicht es, sich jederzeit und schnell auf veränderte Arbeitsbedingungen einstellen zu können. Von dieser Kombination hat auch die zarinfar GmbH in 2020 besonders profitiert.

Die aktuellen Herausforderungen und Weiterentwicklungen werden die flexiblere Nutzung von Büroräumen forcieren. Über Ideen, wie Büroräume zukünftig gebaut werden können, um sie je nach Anwendung flexibel nutzen zu können, machen sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Messe „BAU“, die vom 13. bis zum 15. Januar stattfindet, Gedanken.

Unter dem Sonderthema Corona wurde ein Beitrag zum Rahmenprogramm veröffentlicht: Die Baubranche nach Corona – wie geht’s weiter? (bau-muenchen.com)

Wir sind gespannt wie das Thema bei Investoren in der Projektentwicklung aufgegriffen wird. Eine genaue Analyse vor dem eigentlichen Projektstart ist umso wichtiger, je komplexer oder auch flexibler die finale Nutzung der Räume ist.

zarinfar bietet mit viel Erfahrung, Kompetenz und System die passende Methodik an: Nutzerbedarfsanalysen.

Ihr zarinfar-Redaktionsteam

pr@zarinfar.de

 

Bildnachweis: TommL

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